Doktorat

Das Mathematische Institut bietet den Inhabern eines Master of Science oder eines gleichwertigen Abschlusses die Möglichkeit einer Promotion in einem der vier Forschungsgebiete:

 

Promotionsordnung der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel vom 16. Dezember 2003 (pdf)

Doktorandenseminar

Bernoullis Tafelrunde

Doctoral Programs

Swiss Doctoral Program in Mathematics

Under the label Swiss Doctoral Program in Mathematics the departments and institutes of mathematics at the Universities of Basel, Bern, Fribourg, Geneva and Neuchâtel, and EPF Lausanne offer a joint program for doctoral students in mathematics. The program is open to all doctoral students at the mentioned universities and aims to provide a comprehensive spectrum of research and training activities.

Program

 

Pro*Doc NumPDE
Numerical Analysis and Scientific Computing

The Swiss National Foundation promotes the Pro*Doc Program "Efficient Numerical Methods for Partial Differential Equations" at the Mathematical Institutes of the University of Basel, the ETH Zürich and the University of Zürich. 

Courses and Seminars

Details for the SNF ProDoc Minicourse 2014 from 24 - 28 March 2014, Lecturer: Prof. Dr. Torsten Hohage, Georg-August-University Göttingen.

Stimmen von Ehemaligen

  • Sebastian Baader: Die Universität Basel bietet traditionell ein breitgefächertes Mathematikstudium an. Rückblickend kann ich sagen, dass ein solides Grundwissen von der Logik, Algebra und Topologie bis hin zur Geometrie, Analysis und Physik von grösster Bedeutung ist. Ebenso wichtig ist es, neugierig zu sein. Ich wünsche allen angehenden Doktorandinnen und Doktoranden viel Spass beim Studium!
  • Karin Baur: Am Mathematischen Institut in Basel habe ich mein Doktoratsstudium absolviert. Mir hat die Atmosphäre dort sehr gefallen, u.a. dass es dank regelmässigen Treffen sehr viel Austausch untereinander gab. Seit 2007 bin ich Assistenzprofessorin an der ETH Zürich.
  • Jonas Budmiger: Ob ich nun Physik oder Mathematik studieren solle - diese Frage hatte mich lange beschäftigt. Schliesslich habe ich mich im Jahr 2001 entschlossen in Basel mit dem Physikstudium zu beginnen. Die Faszination für beide Fächer war (und ist noch immer) gross. Nach dem ersten Studienjahr wechselte ich das Hauptfach zur Mathematik hin ohne die Physik aus den Augen zu lassen. Die Schönheit der Mathematik und ihrer Theorien einerseits, die fundamentalen Erkenntnisse der Physik über Raum, Zeit und Materie andererseits haben mich während des Studiums in Basel in ihren Bann gezogen. Und nebenbei hat die gute Atmosphäre am Mathematischen Institut in Basel auch dazu beigetragen, dass ich die Studienzeit in Basel in bester Erinnerung behalten werde.
  • Christoph Kirsch: Von 2001 bis 2005 habe ich im Institut gearbeitet. Die reizvolle Lage, der unkomplizierte Zugang zur Institutsbibliothek sowie das freundschaftliche Verhältnis zwischen den Assistierenden aus unterschiedlichen Teilgebieten schufen eine angenehme Arbeitsumgebung. Nach meiner Promotion bei Prof. M. J. Grote war ich als Postdoc im Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens tätig: In Frankreich, Deutschland und den USA habe ich dabei in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen (Plasmaphysik, Thermische Verfahrenstechnik, Organische Photovoltaik) Rechenwerkzeuge für die numerische Simulation der relevanten Prozesse entwickelt. Ich konnte feststellen, dass ein/e Mathematiker/in mit umfangreicher Kenntnis über Differentialgleichungen und numerische Lösungsverfahren flexibel einsetzbar ist, weil diese Gleichungen zur mathematischen Modellierung in den verschiedensten Fachrichtungen Anwendung finden.
  • Roland Lötscher: Am Mathematischen Institut in Basel herrscht eine familiäre Atmosphäre. Man kennt einander gut, lernt voneinander und sieht somit gerne auch über die Fachgrenzen hinaus. Ich profitierte während meines Doktorats viel von diesem inspirierenden Umfeld.
  • Anna Schneebeli: Nach dem Mathematikstudium an der ETH Zuerich habe ich von 2002-2006 bei Prof. Dr. Grote am Matheinstitut der Uni Basel meine Doktorarbeit im Bereich Numerische Analysis/Finite Elemente Methoden geschrieben (Titel: "Interior Penalty Discontinuous Galerkin Methods for Electromagnetic and Acoustic Wave Equations").
    Danach habe ich in die Finanzbranche gewechselt, wo ich seither in verschiedenen Bereichen des quantitativen Risikomanagements tätig bin: Kreditportfoliomodellierung, Aktives Kreditportfoliomanagement, Modellierung fuer Lombard Kredite, Economic Capital, Marktrisikomodellierung, Validierung von Front Office Pricingmodellen.
    Diese Tätigkeit hat mich Ende 2008 nach Singapur geführt, wo ich bis zu diesem Zeitpunkt geblieben bin (Ende 2010).
    Als roter Faden durch meine nach-akademische Berufstätigkeit hat sich die Bestätigung gezogen, dass eine fundierte Mathematikausbildung und die Denkweise, die man sich dabei aneignet, einem berufsmässig in vielen Bereichen und auch international viele Türen öffnen kann.